Einsiedeln – Altdorf

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Wir rollen los in südlicher Richtung via Grotzenmühle und passieren kurz danach das Frauenkloster Au, welches zum Einsiedler Viertel Trachslau gehört. Kurz nach Trachslau traversieren wir die Hauptstrasse und radeln in der Folge bis kurz vor Brunni östlich der Hauptstrasse dem Fluss Alp folgend weiter. Nach ziemlich genau zehn Fahrkilometer gehts erneut auf die andere Seite der Hauptstrasse. Nun folgt eine erste kurze, aber knackig steile Passage, welche den Puls richtig in die Höhe treibt, wer fahren kann bleibt im Sattel, wer absteigt schiebt einige Meter. Weiter gehts beim Brunni über die Hauptstrasse und auf der Gegenseite auf guter asphaltierter Strasse in Richtung Müsliegg. Erst der letzte Kilometer vor der Müsliegg verläuft unbefestigt, auf grobem Schotter, aber problemlos fahrbar. Nach dem Erreichen des Grates nehmen wir gleich die abfallende Naturstrasse Richtung Müsliweid und biegen rund 200 Meter später in einer Spitzkehre in einen Wiesenpfad ein. Weiter gehts Richtung Grossenboden hinunter in die Passstrasse zur Ibergeregg. Für 700 Meter fahren wir auf der Passstrasse bergan, ehe die Route nach rechts abzweigt. Via St. Karl rollen wir nach Illgau hinab, dieser Teil ist durchwegs asphaltiert. In Illgau, kurz nach der Bergstation der Seilbahn Ried – Illgau, biegen wir links in ein unscheinbares Weglein ein, welches den Zugang zu einem ruppigen Downhill-Weg darstellt. Hier empfiehlt es sich, den Sattel einige Zentimeter tiefer zu stellen, damit wir in der folgenden steilen Abfahrt das Körpergewicht maximalmöglich aufs Hinterrad verlegen können. Nach einigen Serpentinen erreichen wir die Talsohle des Muotathals, wo wir für 300 Meter in die Hauptstrasse einbiegen, diese jedoch bei der Brücke über die Muota gleich wieder verlassen. Über den schön angelegten Ufertrail entlang der Muota erreichen wir die Gemeinde Muotathal.

Bei der hinteren Brücke über die Muota folgen wir dem Wegweiser in Richtung Lipisbüel / Hürital. Die Strasse steigt nun weit ausholend in den südlichen Gegenhang des Tales an. Die Alpkäserei Lippisbüehl,auf gut 1200 m gelegen, markiert den Eingang zu einer ausgedehnten Alp, hier endet auch die Strasse für den allgemeinen, motorisierten Verkehr. Im hinteresten Teil des Tales wird die Route wieder steiler und wir nähern uns dem Übergang Chinzig Kulm, welcher im Jahre 1799 vom russischen General Suworow mit über 20’000 Mann überquert wurde. Wer mehr Trails fahren will, der kann im obersten Teil der signalisierten Wanderroute zum Chinzig Kulm folgen. Die hier beschriebene Tour führt jedoch über das breit ausgebaute, technisch einfache Geiss Grätli, ein Alpübergang der erst in den letzten Jahren ausgebaut wurde. Auf dem Geiss Grätli bietet sich eine einmalige Aussicht ins Urnerland und das Schächental. Auf der Südseite des Geiss Grätli geht es fast „endlos“ tief ins Tal hinunter. Ab Spirigen rollen wir talauswärts auf der Klausenpassstrasse in Richtung Altdorf. In Altdorf darf ein Fotostop am Wilhelm Tell Denkmal nicht fehlen.

 

Link Suworow

Ähnliche Touren:

Einsiedeln – Muotathal
Durchs Alpthal gehts zur Müsliegg und weiter nach Illgau und von dort auf einem ruppigen Downhill-Trail runter ins Muotathal.

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